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Hunderziehung - Blog

TIP: Hundewiese Hattingen - wie es richtig geht

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Hundewiese HattingenHäufig beschwere ich mich in Beiträgen oder Gesprächen über Hundewiesen. Manchmal auch über deren Besucher. Zu klein. Kein Wasser. Direkt an der Hauptstrasse. Oder oder oder. Meistens gibt es viele Mängel. Heute möchte ich einmal nicht schimpfen, sondern Ihnen eine Hundeauslauffläche der Stadt Hattingen präsentieren und ausdrücklich die Stadt Hattingen für diese Freifläche loben.

Hundewiese Hattingen  - Ruhrdeich (Anschrift)

Weniger bekannt als die wohl populärste Hundewiese im Ruhrgebiet (Hundewiese Witten, welche sicherlichen ebenso toll ist und gleich um die Ecke liegt), ist die Hattinger Hundewiesem in unseren Augen ein Hundeparadies und gleichzeitig ein Vorbild für alle Städte. So beweist die Stadt Hattingen mit dieser Freifläche, dass eine sinnvolle Gestaltung einer Hundewiese möglich ist.

Bedauerlicher Weise hatten wir nie ein Maßband mit, um die Wiese zu vermessen. Ich versichere Ihnen jedoch, sie ist groß. Von einer Wiese zu sprechen ist tatsächlich eine Untertreibung. Die Hattinger Hundewiese grenzt auf einer Seite an die Ruhr, was Hund und Herrchen jederzeit einen Zugang zum Wasser ermöglicht. Auf der anderen Seite ist die Freifläche (bis auf einige Stelle) sogar fast durchgehend umzäunt.Hundewiese Hattingen

 


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Spaziergänge richtig gestalten

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Immer wieder nehme ich folgende oder ähnliche Bilder kopfschüttelnd zur Kenntnis. Ein Hundehalter geht mit seinem Hund "spazieren", was sich darin äußert, dass jeder seines Weges geht. Unabhängig davon ob angeleint oder im Freilauf erlebe ich Hundehalter, welche sich mit allem Möglichen beschäftigen - nur nicht mit dem eigenem Hund. Da wird telefoniert, mit Freunden gesprochen, Zeitung gelesen oder was auch immer. Der Hund wird sich selbst überlassen. So wird erkennbar, dass zwar beide zeitgleich, jedoch nicht zusammen laufen.

Man muss sich stets bewusst machen, dass Hunde hoch soziale Wesen sind, die  nach Sozialkontakt streben. Auch muss man sich bewusst machen, dass wir unseren Hunden nur etwas Zeit, der Hund uns jedoch sein ganzes Leben schenkt. Es ist nicht ausreichend, den Hund sich selbst zu überlassen. Er hat einen Anspruch auf eine artgerechte Führung und Auslastung.

Wie kann ich Spaziergänge richtig gestalten?

 


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Hundeerziehung - Überraschen Sie Ihren Hund

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Überraschen Sie Ihren Hund

Ein kurzer Tip:

Vielleicht kennen Sie es ja: Sie trainieren und trainieren, doch der Hund führt das Kommando immer noch nicht zuverlässig aus? Oder haben Sie vielleicht einen Hund, der bisher immer perfekt rückrufbar war, doch es klappt immer schlecht? Versuchen Sie doch mal Ihren Hund zu überraschen!

Grundsätzlich hängt, vereinfacht gesagt,  die Zuverlässigkeit der Ausführung eines Signals davon ab, wie "gut" die zu erwartende Belohnung ist. Dies ist zwar nun ein Faktor, dafür aber ein sehr wichtiger. Wie "gut" eine Belohnung ist, hängt vom Charakter des Hundes und seinen Vorlieben, der aktuellen Situation, sowie auf Häufigkeit der Belohnung ab.

Nun kennt ihr Hund Sie sehr gut.  Besser als Sie vermuten und besser als es Ihnen lieb sein sollte ;)  In aller Regel kennt er alle Ihre Belohnungen und Gewohnheiten.  Nun gibt es dabei ein  "Problem". Je häufiger und vohersehbarer Ihre Belohnung ist, desto unattraktiver wird sie. Demzufolge hat er auch bestimmte Erwartungshaltungen aufgebaut. Trainieren Sie beispielsweise immer oder häufig mit Leckerchen XY, die ihr Hund gern mag, wird er auch genau diese als Belohnung erwarten.

 

 


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Hundeerziehung: Wattebauschwerfer versus Hardliner

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Viele Jahre, eigentlich Jahrzehnte, dominierte in der Hundeerziehung Starkzwang. Hunde wurden unterdrückt und gezwungen zu funktionieren. Es wurde mit Schmerz, Schreck und allerhand perfiden gewaltsamen "Hilfsmittel" gearbeitet. Erfreulicher Weise gibt es seit einigen Jahren ein Umdenken. Man erkannte die Möglichkeiten von positiver Verstärkung und begann partnerschaftlich und positiv mit Hunden zu arbeiten. Obgleich dieser Trend noch nicht überall angekommen ist, ist diese Wende sehr positiv.

Man könnte also zufrieden sein. Schließlich ist man zumindest auf dem besten Wege. Doch stimmt das wirklich? Wo stehen wir heute in der Hundeerziehung? Leider weit entfernt vom eigentlich Ziel - einem harmonischen Weg mit dem Hund und mit allen Hundehaltern. Die Lager verhärten sich zunehmend.  Man scheint von einem Extrem ins andere zu fallen. Ein objektives Augenmaß scheint nicht gegeben zu sein.   Anhänger der positiven Verstärkung werden immer noch häufig als Wattebäuschchenwerfer deklassiert und nicht ernst genommen.. Menschen, welche im Umgang mit Hunden nicht ausschließlich, auf positive Verstärkung setzen, werden direkt als gewalttätige Hardliner beschimpft.

 


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Warum der "Notrückruf" bescheuert ist?

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Immer wieder stösst man in Diskussionen rund um Hundeerziehung auf den so genannten "Superrückruf", "Notrückruf", "Notabbruchsignal", "Superpfiff" oder wie er sonst gemeint ist.
Gemeint ist dabei ein ganz besonderes Signal, welches extrem aufwändig und konsequenz konditioniert wird, um einen Hund im Notfall zurückrufen zu können. Mal abgesehen davon, dass es leider die Regel ist, dass der "Notrückruf" , entgegen aller Vorsätze, nicht nur im Notfall sondern sehr häufig verwendet wird, möchten wir Ihnen erklären, warum es aus unserer Sicht vollkommen idiotisch ist diesen zu verwenden. Man mag uns diese harte Wertung nachsehen. Wir sind jedoch vollkommen entsetzt, dass immer wieder dazu geraten wird -  obwohl es eigentlich jeder Trainer besser wissen müsste.

Wie wird dieser "Rückruf (der eigentlich keiner ist)" aufgebaut?

Im Prinzip soll man stumpf konditionieren. Man nehme eine Pfeiffe (oder was auch immer für ein Signal). Man nehme eine "Monsterportion" Lieblingsfutter oder Lieblingsspielzeug oder was auch immer der Hund besonders toll findet. Nun beginnt die Konditionierung. Man erteilt das Signal und stellt dem Hund seine "Monstersupermegabelohnung" hin. Dies treibt man extrem konsequenz unter langsam steigender Ablenkung und konditioniert teilweise mehrere Monate lang. Das Ergebnis soll sein, dass der Hund "lernt": Immer wenn dieses Signal ertönt gibt was "Megasupertolles". In Erwartungshaltung auf die Belohnung soll der Hund also herankommen.

Eines vorweg: Es funktioniert tatsächlich, wenn man es korrekt konditioniert UND die konditionierte Belohnung interessanter ist, als die Situation in der der Hund sich gerade befindet.
Dennoch ist dieses Vorgehen, weder ein Rückruf noch Abbruchsignal. Ferner ist dieses vorgehen absolut kontraindiziert. Wir erklären Ihnen auch warum.

 


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Warum Gewalt keine Lösung ist?

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Aus gegebenem Anlass (Gewaltanwendung bei angeblich aggressiven Hunden durch Herrn Grewe und Herrn Fass) möchten wir uns einmal kurz und einfach dieser Thematik in der Hundeerzieung widmen - losgelöst vom eigentlichen Video, welches bereits ausreichend analysiert wurde - und dies sogar manchmal treffend. Obwohl Gewalt grundsätzlich niemals ein geeignetes Mittel der Hundeerziehung darstellt, möchten wir uns aus o.g. Anlass speziell mit der Frage befassen, warum Gewalt kein geeignetes Mittel in der Korrektur aggressiver Verhaltensweisen von Hunden sein kann. Ein Versuch, die sehr komplexe Problematik einfach und zusammengefasst zu formulieren.

Bevor man sich mit dieser Frage beschäftigt, sollte man zunächst Klären was Aggression überhaupt ist. Viele Menschen setzen dies mit Angriffen oder Beissattacken eines Hundes gleich und das ist falsch. Aggression wird stets negativ bewertet, was ebenfalls falsch ist. Man muss sich zu aller erst bewusst machen, dass absolut jedes Lebewesen aggressiv ist. Sicherlich in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Reizschwellen. Auch wir Menschen sind aggressiv. Auf Hunde bezogen bedeutet Aggression i.d.R. keinesfalls sinnlose Angriffe auf andere Hunde oder Menschen. Zum Verhaltenskreis der Aggression gehören zahlreiche Verhaltensweisen wie Imponierverhalten, Drohungen, Scheinangriffe, Abschnappen, ritualisierte Kämpfe,  sowie natürlich auch Ernstkämpfe. Aggression ist wichtig und notwendig. Sie stellt ein umfangreiches Repertoire zur Kommunikation und ermöglicht Hunden auf diese Weise Konflikte zu lösen, ohne dass es zu ernsten Verletzungen oder dem Tode kommt, da agressive Kommunikatino verstanden und auch ritualisiert erwidert werden kann.  Damit ist Aggressionsverhalten  ein  äußerst wichtiger biologischer kommunikativer Funktionskreis, welcher zur Arterhaltung beiträgt Dabei durchläuft ein Hund verschiedene Aggressionsstufen und beginnt i.d.R. nicht mit der höchsten Eskalationsstufe. Ferner muss man u.A. zwischen offensiven und defensiven Aggressionsformen unterscheiden.

 


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Kinder raus...

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...aus Hundewiesen! Dies mag ein harter, jedoch teilweise mehr als berechtigter, Appell sein. Ich habe nichts gegen Kinder. Im Gegenteil. Ich mag Kinder. Und ich mag Hunde.
Besonders mag ich, wenn Kinder und Hunde verantwortungsbewusst miteinander interagieren. Diesen loszuwerden hat mich folgendes kleines Erlebnis gebracht.

Die meisten Hundewiesen meide ich wie die Pest - nicht zuletzt aufgrund des dort häufig ansässigen "Klientels". Hin und wieder verirre ich mich jedoch dort aus verschiedenen Gründen.
Hier gibt es eine kleine Hundewiese. Direkt daneben eine sehr große Liegewiese für Menschen mit Kinderspielplatz und allem "PiPaPo", was das Elternherz begehrt.

Direkt auf der Hundewiese verirrte sich eine Mutter mit Ihrem Kleinkind. Ca. 11 Hunde tobten derweil auf der Wiese. Das Kind fand es plötzlich super mit kleinen Stöckchen vorbeirennende Hunde zu bewerfen. Ich habe die Mutter freundlich darauf hingewiesen, dass dies nicht zwingend ungefährlich ist, da ein Hund nach dem Stock schnappen könnte. Ferner sei es auch nicht besonders nett, wenn auch das Kind zu klein war, um einen Hund überhaupt zu treffen. Ich habe ihr vorgeschlagen, sich 100 Meter weiter auf die Liegewiese zu begeben. Dort könne das Kind ungefährlich spielen.


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