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Hundeerziehung - Wissen

Wie lernt der Hund? - Vorwort

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Diese Frage erscheint zunächst vielleicht etwas banal und überflüssig, doch sollte man sich als Hundebesitzer durchaus einmal einen Moment Zeit nehmen, um sich  darüber klar zu werden. Hundeerziehung oder Hundetraining ist bei Weitem nicht damit gleichzusetzen, dem Hund ein "Sitz" beizubringen. Hundeerziehung ist ein sehr spannendes, aber auch komplexes Thema. Es liegt nunmal in der Natur der Dinge, dass unsere Hunde gezwungen sind, sich in unsere menschliche Gesellschaft, welche in vielen vielen Dingen so gar nicht dem Wesen unserer Fellnasen  entspricht,  zu integrieren. Nur Dank langer Domestikation und einer mehr als erstaunlichen Anpassungsfähigkeit unserer Hunde ist, ist ein Zusammenleben überhaupt möglich.

Von unseren Hunden wird jede Menge verlangt. Ordentliche Leinenführigkeit, Verträglichkeit gegenüber Menschen, anderen Hunden, anderen Tieren, "Grundgehorsam selbst unter massiver Ablenkung", zahlreiche Tricks, angemessenes Verhalten in Bussen, Bahnen, Restaurants, öffentlichen Plätzen und jede Menge mehr.  Nur ein gesellschaftsfähiger, da "erzogener" Hund kann die Freiheiten geniessen, die er braucht, um ein artgerechtes und glückliches Leben zu führen.

Da Hunde sich elementar von Menschen unterscheiden, ist es   unabdingbar notwendig, wenigstens die grundlegenden Zusammenhänge wie Hunde leben, wie sie sehen, riechen, fühlen, sich verhalten, kommunizieren, welche Bedürgnisse sie haben  und warum sie wann was tun zu verstehen. Nur wer dazu bereit ist, und die Pflicht hat jeder Hundehalter, kann seinem Hund ein glückliches Leben bieten und Probleme vermeiden und einen Hund "erziehen". Hundeerziehung ist eigentlich in erster Linie Menschenerziehung.  Denn wir sind, ohne Ausnahme, für alle sogenannten Probleme unserer Hunde die Ursache.

 

Wann beginnt Hundeerziehung?

Sofort wenn ihr Hund da ist. Nicht eine Minute später. So einfach ist die Antwort. Immer noch kursieren Gerüchte man könne einen Hund erst im Erwachsenenalter erziehen. Diese Behauptung ist schlicht und ergreifend falsch und hat fatale Folgen. Stellen Sie sich nur mal einen Hund vor, sagen wir mal einen 30kg schweren Schäferhund, der ca. 1 Jahr lang keine Erziehung genossen hat und sich plötzlich alles ändern soll. Häufig wird, gerade bei Welpen, eine Eingewöhungsphase empfohlen. Auch dies ist einfach falsch. Ob wir wollen oder nicht, interagieren wird ab der ersten Sekunde wenn ein Hund in unser Leben tritt mit diesem und nehmen Einfluss auf sein Verhalten (und umgekehrt) und "erziehen" ihn. Es ist daher um so wichtiger von der ersten Sekunde so richtig wie möglich zu agieren.

Nur wer bereit ist, Hunde zu verstehen und an sich selbst zu arbeiten, kann sich an Leinenführigkeit, Sitz, Platz, Bei Fuss, etc. mit Erfolg wagen.

In diesem Kapital   erhalten Sie Hntergrundwissen über Lernmechanismen beim Hund und wie man sie nutzen kann.

 

 

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