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Günther Blochs Leserbrief an dogs zum Thema Michael Grewe

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Wie Günther Bloch über die Webseite seiner  Hundefarm Eifel mitteilt,  hat das dogs - magazine sich kürzlich geweigert, einen von Günther Bloch verfassten Leserbrief zu veröffentlichen. Günther Bloch kommentierte  im besagten Leserbrief das Interview mit Michael Grewe, (u.A. Inhaber des Canis Zentrum),   in dessen Rahmen MIchael Grewe zu der "Schüsselaffäre" Stellung nahm. Ebenso bezieht Günther Bloch, kurz aber passend, Position zum Inhalt des Videos, in welchem Herr Fass, unter Anleitung von Herrn Grewe, im Rahmen eines Trainerseminars brutal einen Schäferhund mit einem Fressnapf schlägt.

Wir folgen dem Wunsch nach Verbreitung des Leserbriefes und veröffentlichen diesen gern in voller Länge. Gleichzeitig teilen wir Günther Blochs Kritik an der fragwürdigen Position des Hundemagazins dogs, welches offenkundig lediglich Michael Grewe eine Plattform bietet, ohne dem Leser Stellungnahmen anderer renomierter Fachleute zugänglich zu machen.  Dies stellt letztlich Zensur dar. Fragwürdig sind ebenfalls die Hintergründe dieser einseitigen lobbylastigen Einstellung.

Der Leser Brief von Günther Bloch an dogs:

 

"Leserbrief vom 9.5.2013 zu dogs 02/2013: Michael Grewe auf ein Gespraech. Bislang habe ich mich stets an die Regel gehalten, zum Thema „richtiger Umgang“ mit schwierigen Hunden oeffentlich keinen Kommentar abzugeben. Logischerweise ist alles umstritten, egal um welche „Lehrmethode“ es sich auch handeln mag. Schweigen ist Gold? Leider gilt diese Weisheit in der realen Welt laengst nicht mehr. Die Regeln haben sich komplett geaendert. In Zeiten von „Internet, facebook & Co“ zaehlt nur noch Praesenz. Ohne Ruecksicht auf Verluste. Infolgedessen schreibe ich diesen Leserbrief, anstatt saemtliche E-mails von exakt 114 Dogs-Lesern einzeln zu beantworten, die ich zu o.g. Interview erhalten habe. Einige werden dies als Frechheit werten. Man wird mich als „Netzbeschmutzer“ diffamieren. So what. Michael Grewe ist weder der Einzige, der sich nicht scheut Klartext zu reden, noch der Erste, der generell fuer ein klares Grenzen-Setzen bei Haushunden eintritt. Irgendwann reicht es. Nach der „Rotti-toetet-Huhn-Affaere“ auf RTL nun die „Futterschuessel-Affaere“. Gefolgt von einer gezielten Frage-Antwort-Szenerie. „Mutig“ waere gewesen, das gesamte Interview im neuen Zuhause besagten Schaeferhundes durchzufuehren, um dessen Gesellschaftsvertraeglichkeit zu ueberpruefen. Wer im „Haifischbecken Hundeszene“ voranschwimmen und ueberleben will, jedoch so wie Michael Grewe gleichzeitig „social media“ selbst geschaeftlich nutzt, sollte auch deren haessliche Fratze kennen.


Wer das Filmen von Seminarausschnitten grundsaetzlich erlaubt, sollte im modernen Medienzeitalter gut gewappnet sein im Umgang mit Halbwahrheiten und Hetzkampagnen. Der Mob nutzt halt liebend gern anonym gestreute „shitstorms“. Emotional instabile „lunatics“ tragen in asozialen Netzwerken inhaltlich niveaulose Scharmuetzel aus. Wohl wissend, dass ihnen nichts passiert und sie selbst auch nichts weiter unternehmen. Maulhelden eben. Trotzalledem befuerchtet der langjaehrige Geschaeftsmann M. Grewe ernsthaft aktive Angriffe? Allein mir fehlt der Glaube. Falls doch, sollte er zwecks Wahrung seiner Individualdistanz rasch eine Kampfsportart erlernen. Bleibt die Grundsatzfrage, ob voruebergehend „social-media-geschaedigte“ Trainerausbilder in Fachzeitschriften seitenweise Gelegenheit erhalten sollten, „ihren“ methodischen Hundeumgang zu rechtfertigen? Wenn ja, dann gilt hoffentlich gleiches Recht fuer alle! Ich meine: Nein. Das
waere ja noch schoener!

Offensichtlich wirkte das Interview auf viele Menschen wie ein krampfhafter Versuch unter allen Unstaenden authentisch zu sein. Anstatt Groesse zu zeigen, ein wenig Selbstreflektion und Empfindsamkeit, war „cool sein“ Trumpf. Schade. Mitunter ist es ueberzeugender, vom hohen Ross herunterzusteigen und Fehler frank und frei zuzugegeben. Abseits jeglichen pseudo-akademischen Geplaenkels ging es im konkreten Fall eines allenfalls scheinattackierenden Schaeferhundes neben geradezu chaotischen Kommunikationssignalen und Bewegungsintentionen aller Beteiligten rein sachlich-fachlich vor allem um Stimuluskontrolle. Hundeindividuen mit diversen Halterwechseln, die sich in bestimmten Lebenslagen konditioniert aggressiv verhalten, verschiedene Hundeschulen durchlaufen und oft im Tierheim landen, sind leider keine Einzelfaelle. Alltag in Deutschland. Auch der Versuch, als „gefaehrlich“ eingestufte Hundeindividuen wieder „zurechtzubiegen“. In diesem Fall stelle ich aus professioneller Sicht unmissverstaendlich fest, dass die durch Herrn Fass umgesetze Stimuluskontrolle eindeutig zu stark ausfiel. Somit unverhaeltnismaessig und auch nicht wie kuehn behauptet schmerzfrei.

Methodisch nachvollziehbare Alternativkonzepte haette ich gleich mehrere anzubieten und bin gerne bereit, diese Michael Grewe zu zeigen. In meinen Seminaren, in realen Situationen. Gegen entsprechende Bezahlung versteht sich. Denn eins waere wohl schlichtweg inakzeptabel: Kostenlos-opportunistisches Abschoepfen diverser praxistauglicher Stimuluskontroll-Techniken, um diese dann spaeterhin gegen Bezahlung an Studenten weiterzuvermitteln
."

 

 

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